Angsterkrankungen
Sorgen und Furcht bewältigen.

Sie trauen sich längst nichts mehr zu, Ihr Leben führen Sie nicht mehr wie zuvor und Sie vermeiden immer mehr Situationen.

Angst gehört zu unserem Leben und ist sogar gut für uns. Denn sie schützt uns davor, zu mutig zu werden. Dabei macht sie uns wachsam und mobilisiert unsere Kräfte für mögliche Gefahren. Doch Angst kann auch zur Krankheit werden, man spricht dann unter Umständen von einer Angststörung. Wenn all Ihre Überlegungen und Handlungen sich um die Angst drehen, Sie angstbesetzte Situationen wie z. B. Einkaufen, Menschenmengen, Auto fahren, vor Menschen sprechen oder Alleinsein meiden, dann zeigen Sie typische Symptome einer Angsterkrankung. Auch ein immer kleinerer Bewegungsradius, das immer stärkere Zurückziehen in Ihr „Schneckenhaus“ und der Rückzug in Ihr Zuhause als einzigem noch sicheren Ort gehören dazu.

Panikattacken sind heftige Angstreaktionen, die plötzlich und nicht situationsspezifisch auftreten. Sie haben die Sorge, dass Sie z. B. einen Herzinfarkt bekommen, da Sie plötzlich Herzrasen, Zittern, feuchte Hände, einem Druck auf der Brust und Atemnot verspüren. Meist halten diese Beschwerden über mehrere Minuten an und Sie fühlen sich danach körperlich sehr erschöpft.

Ambulante Psychotherapie in Form einer Verhaltenstherapie kann Angsterkrankungen häufig erfolgreich behandeln. In einigen Fällen belasten sie den Alltag der Betroffenen jedoch so sehr, dass eine stationäre Behandlung notwendig wird.

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