Themenzentrierte Kunsttherapie
In der themenzentrierten Kunsttherapie wird ein Thema oder Impuls bildnerisch gestaltet. Dabei können Bilder, Formen oder Objekte entstehen, die etwas vom inneren Erleben sichtbar machen.
Im Mittelpunkt stehen nicht Technik oder ein schönes Ergebnis. Wichtig sind das sichtbare Werk, der Weg dorthin und die persönliche Bedeutung, die Sie damit verbinden.
Die Kunsttherapie kann fachlich in den individuellen Behandlungsplan eingeordnet werden. Sie ersetzt Psychotherapie, ärztliche Behandlung oder Therapieplanung nicht, sondern kann diese Bausteine ergänzen.
Ein Thema oder Impuls bildet den Ausgangspunkt. Dieser Impuls wird mit bildnerischen Mitteln gestaltet.
Anschließend können das entstandene Werk, der Gestaltungsprozess und Ihre persönliche Bedeutung therapeutisch betrachtet werden.
Die Kunsttherapie arbeitet gezielt mit bildnerischer Gestaltung. Das sichtbare Werk und Ihre persönliche Bedeutung stehen im Vordergrund.
In der themenzentrierten Kreativtherapie arbeitet die Gruppe nach einer thematischen Vorgabe gemeinsam kreativ, zum Beispiel beim Basteln. Anschließend reflektieren die Teilnehmenden das Erlebte.
Nein. Künstlerische Vorerfahrung ist nicht nötig. Es geht nicht um Talent, Technik oder Bewertung.
Entscheidend ist, was im Gestalten sichtbar, spürbar oder besprechbar wird.
Ihre Gestaltung wird nicht vorschnell festgelegt. Es gibt keine allgemeingültige Deutung nach dem Muster: Dieses Bild bedeutet genau das.
Entscheidend ist Ihre persönliche Bedeutung. Gemeinsam kann betrachtet werden, was Sie beim Gestalten erlebt haben und was Sie damit verbinden.
Ob themenzentrierte Kunsttherapie Teil Ihres individuellen Behandlungsplans wird, bespricht das Behandlungsteam nach der Aufnahme mit Ihnen. Vorab informieren wir über den stationären Behandlungsrahmen und organisatorische Fragen zur Aufnahme.