Lichttherapie
Lichttherapie kann nach ärztlich-therapeutischer Einschätzung Teil eines umfassenden Behandlungskonzepts einer Depressionsbehandlung sein. Sie ist eine chronobiologische Methode: Helles Licht, häufig am Morgen eingesetzt, kann helfen, die körpereigenen täglichen Biorhythmen mit äußeren Aktivitäts- und Ruhe-Rhythmen zu synchronisieren.
Dieser Ansatz ist vor allem bei saisonal auftretenden depressiven Beschwerden bedeutsam, häufig als Winterdepression bezeichnet. Auch bei anderen Formen depressiver Beschwerden kann Lichttherapie im Einzelfall unterstützend infrage kommen. Entscheidend ist, ob sie zur aktuellen Situation, zu den Beschwerden und zu den persönlichen Behandlungszielen passt.
Wenn Lichttherapie in der Schlossparkklinik Dirmstein eingesetzt wird, ist sie kein eigenständiger Behandlungsweg. Sie wird nur erwogen, wenn sie sinnvoll in den individuellen Behandlungsplan eingebunden werden kann, etwa neben Psychotherapie, ärztlicher Diagnostik, medikamentöser Behandlung, Aktivierung, Entspannung oder Bewegung.
Lichttherapie kann die stationäre Behandlung ergänzen. Ob und wie sie im individuellen Behandlungsplan eingesetzt wird, klärt das Behandlungsteam nach der Aufnahme. Vorab informieren wir über Aufenthalt, Aufnahmeweg und organisatorische Fragen.