Körpertherapie
Psychisches Erleben und körperliche Reaktionen können eng zusammenhängen. Anspannung, Atmung, Haltung oder Bewegung können Hinweise darauf geben, wie Sie eine belastende Situation gerade erleben.
In der Körpertherapie werden solche Wahrnehmungen aufmerksam betrachtet und therapeutisch eingeordnet. Der körperorientierte Zugang ergänzt die psychotherapeutische und ärztliche Behandlung. Er ersetzt sie nicht.
Das kann sehr konkret geschehen: Sie nehmen zum Beispiel im Stehen wahr, wie sich Ihr Gewicht verteilt. Oder Sie führen eine einfache Bewegung langsam aus und beobachten, was sich bei Atmung und Muskelspannung verändert.
Richtet die Aufmerksamkeit auf das, was sich im Moment körperlich zeigt, und bezieht diese Wahrnehmungen in die therapeutische Reflexion ein.
Nimmt körperlich erfahrbare Ressourcen und hilfreiche Zustände in den Blick, die im therapeutischen Prozess bewusst einbezogen werden können.
Körpertherapeutische Angebote können die stationäre Behandlung ergänzen. Welche Angebote im Behandlungsverlauf fachlich passend sind, klärt das Behandlungsteam nach der Aufnahme. Vorab informieren wir über Aufenthalt, Aufnahmeweg und organisatorische Fragen.