Schwergradige Depression
Eine schwergradige Depression geht mit mehreren stark ausgeprägten und quälenden Beschwerden einher. Selbst einfache Aufgaben, die eigene Versorgung, Arbeit oder soziale Kontakte können kaum noch möglich sein. Häufig treten auch ausgeprägte Wertlosigkeits- oder Schuldgefühle auf.
Auch Gedanken an den Tod oder daran, sich etwas anzutun, können vorkommen. Deshalb sind die persönliche Sicherheit und eine rasche ärztliche oder psychotherapeutische Einschätzung besonders wichtig. Angehörige sollten entsprechende Äußerungen ernst nehmen und unmittelbar professionelle Hilfe einbeziehen.
Fachliche Empfehlungen sehen bei einer schwergradigen Depression in der Regel eine Verbindung von Psychotherapie und medikamentöser Behandlung vor. Je nach Gefährdung und Unterstützungsbedarf kann eine engmaschige oder stationäre Behandlung sinnvoll sein. Der passende Rahmen muss individuell geprüft werden.
Bei Suizidgedanken oder akuter Selbstgefährdung holen Sie bitte sofort professionelle Hilfe. Bei unmittelbarer Gefahr wählen Sie den Notruf 112 oder wenden Sie sich an eine psychiatrische Notaufnahme. Für dringende medizinische Hilfe ohne unmittelbare Lebensgefahr erreichen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117. Auch ein regionaler Krisendienst kann unterstützen. Eine planbare Kontaktaufnahme mit der Schlossparkklinik Dirmstein ersetzt keine Notfallversorgung.
Sie möchten Ihre Beschwerden zunächst für sich einordnen? Unser anonymer Depressionstest kann eine erste Orientierung bieten. Er ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Diagnose.
Wenn keine unmittelbare Notfallsituation besteht, bei Ihnen bereits eine schwergradige Depression diagnostiziert wurde und eine stationäre Behandlung empfohlen ist, informieren wir Sie vertraulich über Behandlungsrahmen, Aufnahmeweg und benötigte Unterlagen. Die Kontaktaufnahme ist keine Aufnahmezusage.