Mittelgradige Depression
Bei einer mittelgradigen Depression sind mehrere Beschwerden so ausgeprägt, dass der Alltag deutlich schwerer wird. Arbeit, Haushalt, Entscheidungen, soziale Kontakte oder Selbstfürsorge können große Kraft kosten und teilweise nicht mehr wie gewohnt gelingen.
Der Schweregrad ergibt sich aus dem Gesamtbild: Wie viele Symptome bestehen? Wie stark und wie lange treten sie auf? Wie sehr beeinträchtigen sie verschiedene Lebensbereiche? Eine fachliche Diagnostik berücksichtigt außerdem den bisherigen Verlauf, körperliche Faktoren, Begleiterkrankungen und die persönliche Sicherheit.
Je nach Befund kommen Psychotherapie oder eine medikamentöse Behandlung infrage. Wenn ambulante Hilfe nicht ausreichend stabilisiert oder eine engere Begleitung nötig erscheint, kann auch ein stationärer Rahmen geprüft werden. Die Behandlung wird individuell geplant und im Verlauf angepasst.
Sie möchten Ihre Beschwerden zunächst für sich einordnen? Unser anonymer Depressionstest kann eine erste Orientierung bieten. Er ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Diagnose.
Wenn bei Ihnen bereits eine mittelgradige Depression diagnostiziert wurde und eine stationäre Behandlung empfohlen ist, informieren wir Sie vertraulich über den Behandlungsrahmen der Schlossparkklinik Dirmstein, den Aufnahmeweg und benötigte Unterlagen.