Angststörungen
Angst ist eine normale Reaktion. Sie hilft, Gefahren zu erkennen, vorsichtig zu handeln und den Körper auf Belastung vorzubereiten. Problematisch wird Angst dann, wenn sie unverhältnismäßig stark auftritt, immer wiederkehrt, schwer kontrollierbar ist oder den Alltag spürbar einschränkt.
Angststörungen gehören zu den häufigen psychischen Erkrankungen. Sie können sich als dauerhafte Sorge, plötzliche Panikattacke, starke Angst vor bestimmten Situationen oder als anhaltende Sorge um die eigene Gesundheit zeigen. Oft kommen körperliche Beschwerden hinzu, etwa Herzrasen, Atemnot, Schwindel, Zittern, innere Unruhe, Magen-Darm-Beschwerden oder Schlafprobleme.
Die Einordnung orientiert sich an anerkannten Klassifikationen wie ICD-10 und ICD-11. Eine sichere Diagnose kann jedoch nur im persönlichen ärztlichen oder psychotherapeutischen Gespräch gestellt werden.
Angststörungen unterscheiden sich darin, wodurch die Angst ausgelöst wird, wie lange sie anhält und wie stark sie den Alltag beeinflusst.
Wenn Sorgen kaum zur Ruhe kommen, zeigt die generalisierte Angststörung, warum ständiges Grübeln mehr sein kann als normale Belastung.
Wenn jedes Körpersignal beunruhigt, zeigt Gesundheitsangst, warum die Sorge vor Krankheit den Alltag so stark bestimmen kann.
Wenn Kontakte mit anderen Menschen Angst machen, erklärt Sozialphobie, warum Gespräche, Gruppen oder Auftritte stark verunsichern können.
Wenn Angst aus dem Nichts kommt, zeigt die Panikstörung, warum körperliche Alarmzeichen so überwältigend wirken können.
Wenn bestimmte Situationen immer mehr gemieden werden, zeigen phobische Störungen, wie Angst den eigenen Bewegungsradius verkleinern kann.
Wenn bei Ihnen bereits eine Angststörung diagnostiziert wurde und eine stationäre Behandlung empfohlen ist, informieren wir Sie vertraulich über den Behandlungsrahmen der Schlossparkklinik Dirmstein, den Aufnahmeweg und benötigte Unterlagen.