Dr. Bracher

Dr. Thorsten Bracher – 
Unser Chefarzt über die Schlossparkklinik

Was mich in der Schlossparkklinik von Anfang an beeindruckt und begeistert hat, ist die ausgesprochen familiäre und herzliche Atmosphäre, um die sich alle Mitarbeiter im Interesse unserer Patienten sehr bemühen.

Was führte Sie in die Schlossparkklinik Dirmstein?
Im Frühjahr 2016 weckte eine Stellenanzeige der Schlossparkklinik mein Interesse und ich fand den Zuschnitt des Hauses und das Konzept so ansprechend, dass ich mich um die Stelle des Chefarztes bewarb. Nachdem ich sehr positive Gespräche mit der Geschäftsleitung geführt hatte, war ich hocherfreut, dass man sich letztlich für eine Zusammenarbeit mit mir entschied und mir die ärztliche Leitung der Schlossparkklinik ab Januar 2017 anvertraute.

Stellen Sie sich bitte kurz vor. Was sind Ihre Aufgaben in der Schlossparkklinik und welchen Behandlungsschwerpunkt haben Sie?
Nach dem Studium der Humanmedizin war ich in verschiedenen psychiatrischen, psychosomatischen, neurologischen und internistischen Kliniken tätig.
Nachdem ich in mehreren Krankenhäusern als Oberarzt und Leitender Oberarzt beschäftigt war, leitete ich von 2012 bis Ende 2016 chefärztlich eine Psychosomatische Klinik in Bad Nauheim und wechselte dann Anfang 2017 als Chefarzt in die Schlossparkklinik nach Dirmstein.
Mein beruflicher Schwerpunkt, ist die Behandlung von Depressionen, Angsterkrankungen, psychosomatischen Erkrankungen und Stressfolgestörungen wie z.B. Burn-out.
In der Schlossparkklinik leite ich das ärztlich-therapeutische Team, entwickle das Behandlungskonzept weiter, verbessere mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Abstimmung mit der Verwaltungs- und Geschäftsleitung die Organisationsstrukturen, kümmere mich mit um das Qualitätsmanagement und um die Patientenakquise und bin in die Öffentlichkeitsarbeit des Hauses eingebunden. Eine meiner wesentlichen Aufgaben ist jedoch die persönliche Betreuung meiner Privatpatienten, was mir auch sehr am Herzen liegt. Mein Verständnis von guter Chefarztbehandlung ist es, dass die Patienten auch wirklich erleben, vom Chefarzt persönlich betreut zu werden und sich nicht nur mit dem obligatorischen Händedruck bei der wöchentlichen Visite begnügen müssen.

Warum sind Sie Arzt geworden?
Eigentlich wollte ich seit meiner Kindheit Tierarzt werden und arbeitete deswegen als Schüler aushilfsweise nachmittags als beim örtlichen Tierarzt. Während dem Zivildienst wurde ich von meiner Dienststelle in den Rettungsdienst eingeteilt und musste eine Ausbildung zum Rettungshelfer machen, wozu u.a. ein mehrwöchiges Praktikum in einem Krankenhaus und ein Theoriekurs gehörte, was mir so viel Freude bereitete, dass ich meinen Studienwunsch änderte und mich um einen Studienplatz der Humanmedizin bewarb.

Gegen Ende des Studiums stand dann die Entscheidung an, in welche Fachrichtung ich mich als Arzt orientieren sollte. Da mich das intensive Eingehen auf Menschen mit ihren ganz individuellen Krankheits- und Lebensgeschichten während des Studiums und der verschiedenen Praktika und Famulaturen mehr interessiert hatte, als die Reduktion der Patienten auf das Organische, was einem unsere Schulmedizin in den meisten Fächern aufzwingt, entschied ich mich für die Psychiatrie und begann meine Laufbahn in diesem Fachgebiet. Während meiner Facharztausbildungen (ich habe später noch die Ausbildung zum Facharzt für Psychosomatische Medizin gemacht), arbeitete ich u.a. auch in der Neurologie und in der Inneren Medizin. Auch wenn diese Fachgebiete ebenfalls ihren Reiz hatten und mich interessierten und ich, wie mir vielfach gesagt wurde, vermutlich auch einen guten Neurologen oder Internisten abgegeben hätte, habe ich es bis heute nicht bereut, mich für die “sprechende Medizin“ also die Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie entschieden zu haben, denn diese Arbeit macht mir auch nach so vielen Berufsjahren immer noch große Freude und ermöglicht mir sehr persönliche, tiefgehende und berührende Begegnungen mit Menschen, was ich als Bereicherung und Privileg empfinde.

Wohin wird sich die Schlossparkklinik unter Ihrer ärztlichen Leitung entwickeln?
Ich hoffe dazu beitragen zu können, dass sich die Schlossparkklinik zu einer der renommiertesten Privatkliniken im deutschsprachigen Raum für die Behandlung von Menschen mit depressiven Störungen, Burnout Syndromen, Angsterkrankungen und psychosomatischen Erkrankungen entwickeln wird. Dazu werden wir unsere bereits sehr vielfältigen Therapieangebote sukzessive noch weiter ausbauen und spezialisieren. Wir denken z.B. an Angebote für Berufsgruppen, die ganz besonderen Anforderungen und Belastungen ausgesetzt sind, wie z.B. Lehrer, Polizisten oder Justizvollzugsbeamte.

Was zeichnet die Schlossparkklinik im Vergleich zu anderen Privatkliniken aus?
Was mich in der Schlossparkklinik von Anfang an beeindruckt und begeistert hat, ist die ausgesprochen familiäre und herzliche Atmosphäre, um die sich alle Mitarbeiter im Interesse unserer Patienten sehr bemühen. Ich glaube, die Patienten spüren, dass den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihr Wohlergehen und ihre gesundheitlichen Fortschritte wirklich am Herzen liegen und sie mit Freude und Engagement bei der Sache sind. Natürlich trägt auch das ästhetische und hochwertige Ambiente zur positiven Atmosphäre im Haus bei, wobei nichts "abgehoben" wirkt, sondern für mein Empfinden wohltuend bodenständig und authentisch.

Unser integratives, multimodales Behandlungskonzept bietet für jeden Patienten die Möglichkeit aus einer Fülle von Therapieangeboten eine sehr individuelle Zusammenstellung zu einem persönlichen Behandlungsprogramm vorzunehmen. An dieser Stelle seien nur einige unserer besonderen Therapieangebote, wie zum Beispiel das wissenschaftlich anerkannte Achtsamkeitstraining MBSR nach Jon Kabat-Zinn, das therapeutische Bogenschießen, das Ziele fokussieren lässt und Störungen loslassen lehrt, oder die Gongtherapie, die emotionale Prozesse anstoßen und aufdecken hilft, erwähnt.

Region & Ambiente

Region & Ambiente
Ein heilsamer Ort für seelische Gesundheit.

Inmitten des Rebenmeers der deutschen Weinstrasse finden Menschen mit seelischen Problemen, psychosomatischen Beschwerden und psychischen Erkrankungen einen ganz besonderen Ort der Hilfe und des Rückzugs. 

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Ausstattung & Lageplan

Anwesen & Ausstattung
Alles, was Ihnen guttut.

Natürlich ist die Schlossparkklinik Dirmstein eine Klinik mit Hotelkomfort. Sie finden hier alles vor, was Sie sich zum Wohlfühlen wünschen. Im Westflügel (Remise) des Schlosses und im angeschlossenen Neubau befinden sich unsere großzügigen, charmanten und ausgesprochen komfortablen Patientenzimmer mit Dusche, WC, TV, WLAN und Telefon.

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Patientenstimmen

Meinungen und Erfahrungen
Das sagen unsere Patientinnen und Patienten.

Nicht nur für uns ist Ihre Meinung sehr wichtig. Auch für andere Patienten, Ihre Familien und einweisende Ärzte sind individuelle und aufrichtige Bewertungen der Schlossparkklinik interessant.

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