<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Angehörige on Schlossparkklinik Dirmstein</title><link>https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/kopf-und-herz/rubrik/angehoerige/</link><description>Recent content in Angehörige on Schlossparkklinik Dirmstein</description><generator>Hugo</generator><language>de-DE</language><lastBuildDate>Sun, 02 Feb 2025 18:16:34 +0000</lastBuildDate><atom:link href="https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/kopf-und-herz/rubrik/angehoerige/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Vertauschte Rollen: Was erwachsenen Kindern mit depressiven Müttern und Vätern hilft – und was nicht</title><link>https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/kinder-depressive-mutter-vater/</link><pubDate>Thu, 15 Sep 2022 11:40:40 +0000</pubDate><guid>https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/kinder-depressive-mutter-vater/</guid><description>&lt;p&gt;Wer als Kind eine depressive Mutter oder einen erkrankten Vater hat, leidet. Und zwar nicht nur an einem zwei- bis fünfmal höheren Risiko, selbst eine Depression zu entwickeln, sondern auch unter der viel zu frühen Verantwortung und Rollenumkehr. Auch noch im Erwachsenenalter. Darüber sprechen wir im Interview mit Dr. med. Dirk Greverus.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="herr-dr-greverus-sie-sind-leitender-oberarzt-an-der-schlossparkklinik-dirmstein-angenommen-ich-habe-einen-job-ein-kind-ein-haus--und-plötzlich-eine-mutter-mit-depressionen-mit-meinem-eigenen-leben-hat-das-eigentlich-gar-nicht-so-viel-zu-tun-warum-ist-dennoch-auf-einmal-alles-anders"&gt;Herr Dr. Greverus, Sie sind Leitender Oberarzt an der Schlossparkklinik Dirmstein. Angenommen ich habe einen Job, ein Kind, ein Haus – und plötzlich eine Mutter mit Depressionen. Mit meinem eigenen Leben hat das eigentlich gar nicht so viel zu tun. Warum ist dennoch auf einmal alles anders?&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Natürlich spielt ihre Mutter im Erwachsenenalter nicht mehr dieselbe tragende Rolle wie in Ihrer Kindheit. Aber höchstwahrscheinlich hat sie Sie dennoch unterstützt: ab und zu das Enkelkind betreut, sich mal um die Einkäufe gekümmert und beim Umzug mit angepackt. Während Ihres Studiums hat sie Sie zusammen mit Ihrem Vater vielleicht finanziell unterstützt. Kurz: Sie hat sich über Ihren 18. Geburtstag hinweg fürsorglich verhalten. Dazu ist sie plötzlich nicht mehr in der Lage. Sie machen sich nun Sorgen um sie, nicht umgekehrt.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Helfen als Angehöriger III: Mein Partner ist depressiv – ich kann nicht mehr.</title><link>https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/mein-mann-ist-depressiv-ich-kann-nicht-mehr/</link><pubDate>Tue, 12 Jul 2022 10:00:00 +0000</pubDate><guid>https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/mein-mann-ist-depressiv-ich-kann-nicht-mehr/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Depressionen haben nicht nur Auswirkungen auf Betroffene, sondern auch auf deren Umfeld. Für Angehörige ist es mitunter extrem schwer, mit ihrem depressiven Mann oder der depressiven Partnerin umzugehen oder gar zusammenzuleben. Viele können irgendwann einfach nicht mehr. Wichtig ist in dieser Situation, auch sich selbst zu schützen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Der Partner zieht sich zurück, wirkt antriebslos und verzweifelt, hat plötzlich keine Freude mehr an Dingen, die ihm früher Spaß machten – das können Auswirkungen einer Depression sein. Ob diagnostiziert oder nicht, die Beziehung leidet unter einer Depression. Hilflosigkeit macht sich breit. Die Gefahr der Co-Depression, bei der Partner ihre Bedürfnisse häufig komplett zurückstellen, ist allgegenwärtig. Viele Partner von depressiven Menschen kommen immer wieder an den Punkt, zu sagen „Ich kann nicht mehr.“ Nicht selten führt das früher oder später dazu, dass die Beziehung nicht aufrechterhalten werden kann. In jedem Fall spielt es eine große Rolle, dass Angehörige von Personen mit Depressionen ihre eigenen Interessen nicht vollständig aufgeben.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Helfen als Angehöriger II: Suizidgedanken – Hilfe im Vorfeld und im Ernstfall</title><link>https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/suizidgedanken-hilfe/</link><pubDate>Mon, 04 Jul 2022 10:18:00 +0000</pubDate><guid>https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/suizidgedanken-hilfe/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Es ist das Horrorszenario für die Angehörigen: Psychische Erkrankungen wie Depressionen können mit Suizidgedanken einhergehen. Viele Menschen sind verständlicherweise überfordert, wenn ihr Partner, Familienangehöriger oder Freund solche Impulse zeigt, und sind unsicher, wie ihre Hilfe aussehen kann. Als Teil unserer Reihe für Angehörige möchten wir Ihnen einige Anregungen mit auf den Weg geben.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="suizidgefährdung-warnsignale-erkennen"&gt;Suizidgefährdung: Warnsignale erkennen&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Befindet sich ein Angehöriger in einer &lt;a href="https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/depressionen-erkennen/"&gt;psychischen Krise&lt;/a&gt;, sollten Sie stets aufmerksam sein und auf die Warnsignale einer Suizidgefährdung achten. Wenn Sie derartige Gedanken vermuten, kann es helfen, den Betroffenen direkt anzusprechen. Nehmen Sie Äußerungen von Suizidgedanken immer ernst und besprechen Sie die Möglichkeit der &lt;a href="https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/depression-burnout-psychologische-hilfe-finden/"&gt;professionellen Hilfe&lt;/a&gt; mit Ihrem Angehörigen. Das kann ein erster Schritt in Richtung Besserung sein. Mögliche Warnsignale sind:&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Helfen als Angehöriger I: Wie Sie Ihren Partner bei Depressionen unterstützen können</title><link>https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/depressionen-partner-helfen/</link><pubDate>Tue, 28 Jun 2022 10:37:58 +0000</pubDate><guid>https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/depressionen-partner-helfen/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Wenn Angehörige Depressionen haben, ist das schwer. Partner sind häufig die ersten Personen, die Änderungen im Gesundheitszustand bemerken und deren Auswirkungen spüren. Sie möchten Ihrem depressiven Mann oder Ihrer Frau gern helfen, wissen aber nicht wie? Hier finden Sie Unterstützung.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Im Rahmen unserer Angebote betreuen wir neben unseren Patienten auch viele Angehörige mit ihren Sorgen und Problemen, und bieten gemeinsame therapeutische Gespräche an. Dabei treten zahlreiche Fragen immer wieder auf. Unter anderem geht es darum, was Angehörige wie zum Beispiel Lebensgefährten tun können. In unseren nächsten Magazinbeiträgen möchten wir uns diesem Anliegen annehmen. Zuerst geht es darum, wie Angehörige ihrem Partner bei Depressionen helfen können.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Sind die Eltern schuld an Depressionen, wenn das eigene Kind erkrankt?</title><link>https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/depression-wegen-eltern/</link><pubDate>Tue, 31 May 2022 10:00:00 +0000</pubDate><guid>https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/depression-wegen-eltern/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Wenn Vater oder Mutter depressiv sind, erkranken manche Kinder infolgedessen ebenfalls an Depressionen – wegen der Eltern? Die Schuld tragen nicht einzelne Personen, sondern die aus der Krankheit resultierenden Umstände…&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Leidet ein Elternteil, ob Vater oder Mutter, unter einer Depression, stellt das meist auch die Kinder vor gewaltige Herausforderungen: Ständige Stimmungsschwankungen, familiäre Konflikte und frühe Verantwortung lassen eine unbeschwerte Kindheit in weite Ferne rücken. Die Auswirkung: Viele von ihnen erkranken später selbst an „Schwermut“. Doch Depressionen „wegen“ der Eltern müssen nicht sein – denn das Risiko für Sohn und Tochter depressiv zu werden lässt sich minimieren.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Wie Sie mit depressiven Menschen umgehen: Eine kleine Hilfe für Angehörige</title><link>https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/wie-mit-depressiven-menschen-umgehen-hilfe-fuer-angehoerige/</link><pubDate>Tue, 17 Aug 2021 12:03:00 +0000</pubDate><guid>https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/wie-mit-depressiven-menschen-umgehen-hilfe-fuer-angehoerige/</guid><description>&lt;p&gt;Depressionen betreffen immer mehr Menschen: Fast jeder von uns kennt jemanden aus der Familie oder dem Bekanntenkreis, der darunter leidet. Nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für Freunde und Verwandte ist die Situation äußerst belastend. Wir fragten einen Experten, worauf Angehörige beim gemeinsamen Weg aus der Hoffnungslosigkeit besonders achten sollten.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Depressionen sind nicht nur für Betroffene schwer zu ertragen. „Eventuell Tag und Nacht für einen schwermütigen Menschen da zu sein, erfordert viel psychische und physische Stärke“, weiß Dr. med. Volker Draschka, damaliger Chefarzt der Schlossparkklinik Dirmstein, aus jahrelanger Praxis. „Wird der früher vielleicht sehr lebenslustige Mensch, den man gut kennt oder sogar liebt, mit der Zeit immer niedergeschlagener und in sich gekehrter, so ist das nur äußerst schwer zu ertragen.“&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Schuldgefühle, Scham und Trauer</title><link>https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/schuldgefuehle-scham-und-trauer/</link><pubDate>Mon, 13 Jul 2020 17:00:00 +0000</pubDate><guid>https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/schuldgefuehle-scham-und-trauer/</guid><description>&lt;h2 id="fokus-auf-genesung-statt-suche-nach-einem-schuldigen"&gt;Fokus auf Genesung statt Suche nach einem Schuldigen&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Bei Depressionen, Burnout und anderen seelischen Erkrankungen kämpft der oder die Betroffene nicht selten mit der eigenen Stimmungslage, die sich auch auf das persönliche Umfeld auswirkt. Dies führt schnell zu Streit, der auf beiden Seiten in Schuldgefühlen und Verletzungen münden kann. Die Folge sind Selbstvorwürfe, ein schlechtes Gewissen oder unfaire Unterstellungen an das Gegenüber, falsche Entscheidungen im zwischenmenschlichen Umgang und vieles mehr. An der Behebung der Grundsituation und der Regulierung daraus resultierender „Schäden“ sollte im optimalen Fall gemeinsam gearbeitet werden. Hierzu kann sich durchaus auch eine Paartherapie anbieten.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Depression: so finden Angehörige Hilfe und lernen Geduld</title><link>https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/angehoerige-brauchen-geduld/</link><pubDate>Mon, 04 Nov 2019 14:11:43 +0000</pubDate><guid>https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/angehoerige-brauchen-geduld/</guid><description>&lt;p&gt;Genervt verdrehte Erich die Augen. „Musst Du da immer noch hin? Kannst Du das nicht mal ausfallen lassen? Es geht Dir doch wieder gut. Und der Geburtstag ist doch nur heute“ Sonja zog die Augenbrauen hoch. „Dass ich wieder im Alltag ‚funktioniere‘ heißt noch nicht, dass alles wieder okay ist. Zumal von Dir im Moment nicht gerade viel Unterstützung kommt. Wenn es nach Dir geht, soll alles wieder so laufen wie vorher. Doch das mache ich nicht mehr. Dann musst Du halt allein zum Geburtstag fahren. Wenn ich Lust kriege, komme ich später nach. Allerdings nur, wenn ich Lust habe – und gerade habe ich keine!“&lt;br&gt;&#10;Erich schüttelte den Kopf. „Du könntest mitkommen, wenn Du wolltest.“ brummte er vor sich hin. „Genauso wie beim letzten Mal und dem Grillwochenende davor.“ „Nein, da konnte ich es noch nicht. Da war ich noch nicht soweit.“ erwiderte Sonja. Dann nahm sie ihre Kaffeetasse und setzte sich mit dem Buch auf die Couch. Ein wenig Entspannung und leichte Lektüre vor der Arbeit in der nächsten Therapiesitzung, dachte sie schmunzelnd bei sich und ignorierte die Ansprüche ihres Mannes, der für die Familiengeburtstagsfeier ihr „Funktionieren“ fordern wollte.&lt;br&gt;&#10;Beleidigt machte Erich sich für das Fest fertig. Er wünschte sich im Grunde doch nur, wieder eine schöne Zeit mit seiner Frau zu verbringen. War das denn verwerflich nach der langen Zeit, in der sie sich nur noch vergraben hatte? Ja, er wünschte sich oft, dass alles wieder so wie früher wäre: Seine aktive und hübsche Frau immer an seiner Seite bei vielen Festen, Anlässen und Gelegenheiten. Diese lebenslustige und quirlige Person fehlte ihm. Und wenn er sie so ansah, mit dem Buch in der Hand auf der Couch, spürte er, wie sehr er sie liebte – und wie hilflos er sich fühlte.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Depression und Partnerschaft</title><link>https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/depression-und-partnerschaft/</link><pubDate>Mon, 16 Sep 2019 14:10:08 +0000</pubDate><guid>https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/depression-und-partnerschaft/</guid><description>&lt;p&gt;„Jetzt raff Dich auf und komm mit.“ meckerte Stefan Tamara an. „Solange Du nur rumliegst, kann sich ja nichts ändern. Davon abgesehen hast Du mir versprochen, dass Du Dich dieses Wochenende um die Garage kümmerst. Ich kann nicht alles alleine machen.“&lt;br&gt;&#10;Tamara schloss die Augen. Er sollte nicht sehen, wie sich ihre Augen mit Tränen füllten. Sie war selbst gefrustet über die Untätigkeit. Die ganze Woche hatte sie wieder zu Hause gesessen – und alles, was sie sich vorgenommen hatte, war unerledigt liegen geblieben. Sie schämte sich. Vor ihm. Vor sich selbst. Und doch fand sie nicht die Kraft, etwas zu ändern. Sie fühlte sich leer.&lt;br&gt;&#10;„Das geht echt so nicht weiter, Tamara.“ Er warf ihr einen Brief hin. Eine Mahnung. „Ich dachte, du hättest das längst überwiesen. Du kümmerst Dich um nichts mehr. Alles kann ich allein machen. Ich versteh Dich echt nicht mehr, Du warst immer zuverlässig. Depression hin oder her, aber jetzt ist echt Schluss.“&lt;br&gt;&#10;„Du verstehst mich einfach nicht.“ Sagte Tamara leise. „Ich versuche es wirklich. Doch wenn ich es umsetzen will, finde nicht die Kraft.“ – „Nein, das verstehe ich wirklich nicht. Entweder mach ich was, oder ich sag Bescheid und lass es sein. Die Depression ist inzwischen echt zur Ausrede geworden. Du bist doch echt oft genug beim Therapeuten. Jetzt mach Dich wenigstens fertig, damit wir zum Familiengrillen fahren können.“&lt;br&gt;&#10;Tamara schüttelte den Kopf. „Nein, fahr alleine. Ich kann das heute nicht.“ Wutentbrannt nahm Stefan Jacke, Schlüssel und Handy zur Hand. Sein Blick schien sie zerreißen zu wollen, während Tamara immer mehr in sich zusammensackte. Sie blickte unter sich. Dann hörte sie die Tür ins Schloss fallen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Was ist denn los mit Dir? – wenn der Partner an Burnout leidet</title><link>https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/was-ist-denn-los-mit-dir/</link><pubDate>Mon, 08 Oct 2018 07:08:30 +0000</pubDate><guid>https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/was-ist-denn-los-mit-dir/</guid><description>&lt;h2 id="genesung-aus-dem-burnout--hinweise-für-angehörige"&gt;Genesung aus dem Burnout – Hinweise für Angehörige&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;„Meine Güte, bist Du heute dünnheutig.“ meckerte die Schwiegermutter beim Kaffeetrinken herum. „Ich hab ja nur gesagt, dass Du Dich mal langsam wieder fangen sollst, damit ihr wieder normal leben könnt. Kann ja nicht sein, dass jetzt alles an Eddie hängen bleibt.“ – „Es reicht, Mama!“ widersprach Eddie und stellte sich nicht nur verbal, sondern auch körperlich unterstützend hinter seine Frau. „&lt;a href="https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/die-10-haeufigsten-mythen-ueber-burnout/"&gt;Burnout&lt;/a&gt; ist eine Erkrankung. Da hast Du nicht zu entscheiden, wann Regina wieder gesund sein müsste.“&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Die schwere Last der Angehörigen – diese Tipps erleichtern den Alltag</title><link>https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/die-schwere-last-der-angehoerigen/</link><pubDate>Mon, 18 Jun 2018 08:20:16 +0000</pubDate><guid>https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/die-schwere-last-der-angehoerigen/</guid><description>&lt;h2 id="gefahren-der-überbelastung-und-eigenerkrankung"&gt;Gefahren der Überbelastung und Eigenerkrankung&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Depressionen, Burnout und andere psychische Erkrankungen schränken die Lebensqualität der Betroffenen stark ein. Die Stimmung und das Wohlbefinden werden beeinträchtigt und selbst einfachste Alltagsaspekte können zur außergewöhnlichen Herausforderung werden. Doch nicht nur die erkrankten Menschen leiden unter den Folgen der Erkrankung, sondern auch die Angehörigen. Sie tragen die Krankheitsfolgen aktiv mit, kümmern sich um die Erledigung von Pflichten und bürokratischen Aspekten, stehen der Situation jedoch selbst meist hilflos gegenüber.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Vom Fordern und Überfordern – der richtige Umgang mit psychisch Erkrankten</title><link>https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/vom-fordern-und-ueberfordern/</link><pubDate>Mon, 21 May 2018 15:46:00 +0000</pubDate><guid>https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/vom-fordern-und-ueberfordern/</guid><description>&lt;h2 id="wie-können-angehörige-zur-förderung-beitragen"&gt;Wie können Angehörige zur Förderung beitragen?&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen tragen die schwere Last der Krankheit mit. Der gute Umgang mit der Situation und mit dem Erkrankten verlangt vom Umfeld viel Kraft, Geduld und Fingerspitzengefühl.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Schonen und Fordern im richtigen Maß&lt;br&gt;&#10;Der Bedarf an Schonung und Forderung des &lt;a href="https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/psychische-erkrankungen-im-bild-der-oeffentlichkeit/"&gt;psychisch Erkrankten&lt;/a&gt; ist sehr individuell. Das Naturell des Betroffenen spielt dabei ebenso eine große Rolle wie die akute Krankheitsphase. In einer depressiven Episode kann ein Auffordern zu mehr Aktivität beispielsweise die Episode verstärken, wenn sich der Erkrankte unter Druck gesetzt fühlt. Findet er mental nicht die Kraft, aufzustehen und sich im Bad zurechtzumachen, macht es wenig Sinn, ihn zu mehr Aktivität mit &lt;a href="https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/schwerpunkte/therapien/bewegung/"&gt;Sport&lt;/a&gt; an der frischen Luft aufzufordern.&lt;br&gt;&#10;Umgekehrt kann eine zu große Schonung ein Vermeidungsverhalten beim Erkrankten forcieren. Die stete Rücksichtnahme wird Schritt für Schritt zu einer angenehmen Selbstverständlichkeit. Psychologisch wird dabei auch von einem „sekundären Krankheitsgewinn“ gesprochen – Der Patient richtet sich in seiner Erkrankung ein und hat keinen oder nur wenig Anreiz, aktiv aus seiner erkrankungsbedingten Komfortzone heraus zu kommen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Psychische Erkrankungen: wenn die Lieben sich verändern</title><link>https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/wenn-die-lieben-sich-veraendern/</link><pubDate>Mon, 30 Apr 2018 12:41:56 +0000</pubDate><guid>https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/wenn-die-lieben-sich-veraendern/</guid><description>&lt;h2 id="veränderungen-im-charakter-oder-im-verhalten"&gt;Veränderungen im Charakter oder im Verhalten&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;a href="https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/psychische-erkrankungen-im-bild-der-oeffentlichkeit/"&gt;Psychische Erkrankungen&lt;/a&gt; gelten als persönlichkeitsverändernd. Diese These kann jedoch nicht verallgemeinert werden, da die Bandbreite von Depression, Burnout, Angsterkrankungen und anderen psychischen Erkrankungen so vielfältig ist wie die Persönlichkeiten der Menschen selbst.&lt;/em&gt;&lt;br&gt;&#10;Wichtig ist daher die Unterscheidung, ob die &lt;a href="https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/schwerpunkte/behandlungsfelder/"&gt;Erkrankung&lt;/a&gt; selbst, Einflüsse von Medikamenten oder das Verhalten im Rahmen des Genesungsprozesses im Mittelpunkt der Veränderung steht. Die wertungsfreie Akzeptanz der Veränderung kann für den Erkrankten und die Angehörigen gleichermaßen zur Belastungsprobe werden.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Depressionen spielen nicht Verstecken – Teil 2: Blickwinkel Partner</title><link>https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/ostern-2-verstecken/</link><pubDate>Sun, 01 Apr 2018 15:01:21 +0000</pubDate><guid>https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/ostern-2-verstecken/</guid><description>&lt;h2 id="sonderbeitrag-zu-ostern"&gt;Sonderbeitrag zu Ostern&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;a href="https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/ostern-1-verstecken/"&gt;Hier geht es zu Teil 1&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="zwiespalt-für-angehörige-rücksichtnahme-oder-forderung"&gt;Zwiespalt für Angehörige: Rücksichtnahme oder Forderung?&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;In Gedanken versunken räumt Elke die Spülmaschine aus und denkt über die kommenden Ostertage nach. Ob sie nur mit Mathilda und ohne Alexander zu den Großeltern fahren sollte? Sollte sie die ganze Eiersuche lieber zu den Großeltern verlegen? Ihre Schwiegereltern würden das vermutlich nicht verstehen, nur akzeptieren. Noch ganz in einem falschen Gesellschaftsbild gefangen, war es für ihre Schwiegereltern ohnehin schwer zu begreifen, dass ausgerechnet „IHR SOHN“ von „SOWAS“ betroffen sein soll und jetzt auch noch krank geschrieben ist. Depressionen waren doch was, dass einen starken Menschen nicht betreffen kann – schon gar nicht ihren Stolz, der so eine tolle Karriere gemacht hatte…&lt;br&gt;&#10;Elke überlegt. Sie könnte natürlich auch wie gewohnt alles zu Hause arrangieren – und wenn es ihm zu viel würde, könnte er immernoch in seinen Hobbykeller gehen. Zumindest bestünde die Chance, dass er dabei wäre. Das würde Mathilda gefallen. Zu seinen Eltern würde er ja doch nicht nachkommen. Sie schnaufte. Zu viele „könnte, würde, hätte“ bereicherten ihre Gedanken seit Alexanders Erkrankung.&lt;br&gt;&#10;„Mama?“ tönt es aus dem Wohnzimmer, kurz bevor ihre Tochter mit der Puppe im Arm im Türrahmen steht. „Was ist denn, mein Schatz?“ fragt Elke, während sie die Spülmaschine weiter ausräumt. „Wo ist Papa?“ – „Er hat sich ein wenig hingelegt. Er ist heute sehr müde.“ erwidert Elke mit einem Lächeln. Langsam kommt Mathilda auf leisen Sohlen zu ihr geschlichen und fragt flüsternd: „War ich zu laut? Habt ihr deswegen heute morgen gestritten?“&lt;br&gt;&#10;Elke schluckt und hält mitten in der Bewegung inne. Manchmal war sie es einfach leid. Sie setzt sich an den Küchentisch und holt tief Luft, bevor sie die Arme ausbreitet. „Nein, mein Hase, komm her zu mir! Der Streit hatte nichts mit dir zu tun!“ Während sich Mathilda auf ihren Schoß kuschelt, küsst Elke den blonden Schopf liebevoll und erklärt ihr: „Du bist eine ganz großartige Tochter, die sehr viel Rücksicht nimmt. Und wir sind sehr stolz auf dich!“&lt;br&gt;&#10;Mathilda lächelt sie an, drückt sie fest und springt auf, um sich ihrer Puppe zu widmen. Der blonde Zopf wackelt hin und her, als sie freudig hüpfend wieder aus der Küche verschwindet. „Viel stolzer, als du dir vorstellen kannst, meine süße, wunderbare Tochter. Das hast du nicht verdient,“ fügt sie in Gedanken hinzu, als sie Mathilda nachblickt. „Wir werden hier feiern.“ beschließt sie. Elke nimmt sich noch einen Moment der Ruhe, dann greift sie zum Telefon, um ihre Schwiegereltern zu informieren. Und diesmal würde sie Alexander fordern, zumindest zum Kaffeetrinken hinzuzukommen. Er konnte sich jetzt nicht dauerhaft auf der Erkrankung ausruhen und sie beide im Stich lassen. Wenigstens ein Weilchen sollte er sich dazu setzen, für Mathilda.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Depressionen spielen nicht Verstecken – Teil 1: Blickwinkel Kind</title><link>https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/ostern-1-verstecken/</link><pubDate>Sat, 31 Mar 2018 14:49:31 +0000</pubDate><guid>https://www.schlosspark-klinik-dirmstein.de/ostern-1-verstecken/</guid><description>&lt;h2 id="sonderbeitrag-zu-ostern"&gt;Sonderbeitrag zu Ostern &lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Die Ostertage stehen vor der Tür. Klassische Feiertage, die bei manchen Menschen jedoch gemischte Gefühle hervorrufen. Wir nehmen die Feiertage zum Anlass, verschiedene Blickwinkel auf die Erkrankung Depression ins Auge zu fassen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Depressionen richten sich leider nicht an Zeitpläne oder Festlichkeiten, sondern prägen Menschen – Betroffene wie Angehörige – in vielfältiger Weise zu jeder Zeit. Besonders leiden Kinder von erkrankten Menschen unter den schwerwiegenden Belastungen der Erkrankung. Die unbeschwerte Kindheit wird somit nachhaltig beeinträchtigt, da die wechselhaften Verhaltensweisen des erkrankten Elternteils nicht verstanden werden.&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>