Zehn Jahre Schlossparkklinik Dirmstein

Seit dem ersten Tag dabei

Zum zehnjährigen Bestehen der Schlossparkklinik Dirmstein erzählen zwei Mitarbeiterinnen, die seit der Eröffnung zum Team gehören, von ihrem ersten Arbeitstag, besonderen Erinnerungen und ihrer Verbundenheit mit dem Haus.

„Ich bin hier keine Nummer, sondern Mensch.“

Wie war Ihr erster Arbeitstag vor zehn Jahren?

Es hat schon das Gefühl überwogen: Oh Gott, wie groß das alles ist. Das Schloss war sehr beeindruckend, vor allem der historische Raum und die alten Fenster. Am Anfang war die Arbeit sehr aufregend. Es gab keinen Fahrstuhl. Wir mussten also Wassereimer und Bettwäsche von Stockwerk zu Stockwerk tragen. Mit dem Abnehmen gab es jedenfalls keine Probleme. [lacht] In den Pausen saßen wir oft zusammen, haben geredet und Kaffee getrunken. Jeder hat mal Kaffeestückchen mitgebracht. Das war schön.

Welches Erlebnis ist Ihnen heute noch in Erinnerung?

Einmal standen plötzlich Küche, Flur und Foyer im Erdgeschoss unter Wasser. Wir konnten uns nicht erklären, woher das viele Wasser kam. Bis uns eingefallen ist, dass im ersten Stock alle Wasserhähne zum Durchspülen der Rohre aufgedreht worden waren. Wir rannten hoch, drehten die Hähne zu und reinigten anschließend gemeinsam das Erdgeschoss.

Mitarbeiterin der Schlossparkklinik im Gespräch zum zehnjährigen Klinikjubiläum

„Weiter mit Freude und Herzblut.“

Wie war Ihr erster Arbeitstag vor zehn Jahren?

Keiner konnte vorhersagen, was auf uns zukommt. Am Wochenende vorher haben wir alles aufgeräumt und geschrubbt. Dann kam der große Moment. Wir empfingen die ersten Patientinnen und Patienten und standen für sie Spalier. Alle waren sehr aufgeregt. Zu Beginn hat natürlich noch nicht alles hundertprozentig funktioniert. Die Abläufe mussten sich einspielen, aber wir lernten schnell und verbesserten uns.

Und die nächsten zehn Jahre?

Ich hoffe, dass ich fit bleibe und die nächsten Jahre in der Klinik weiter mit Freude und Herzblut arbeiten werde. Diesen Beruf kann man meiner Meinung nach nur mit Leidenschaft ausüben.

Mitarbeiterin der Schlossparkklinik im Gespräch zum zehnjährigen Klinikjubiläum

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