Therapie bei Burnoutund Stresserkrankungen

Leistungsstärke und Lebensfreude zurückgewinnen

Sie fühlen sich ausgebrannt und überfordert, Ihre inneren Reserven sind aufgezehrt und nie haben Sie sich vorstellen können in eine solche Situation zu geraten.

Wenn Arbeit und Privatleben, Leistung und Ruhepausen, Termindruck und Erholung aus dem Gleichgewicht geraten, kann ein Burnout drohen. Dabei ist chronische Überforderung keineswegs nur auf das Berufsleben beschränkt. Auch als Familienmanagerin können Sie an die Grenzen Ihrer Belastungsfähigkeit geraten. Die Pflege von Angehörigen ist ein weiteres Szenario, das zu andauerndem Stress, anhaltender Überlastung und schließlich totaler Erschöpfung führen kann. Häufig ist es ein schleichender Prozess und Warnsignale machen sich zunächst nur sehr leise bemerkbar. Eine Burnout-Therapie ist angeraten, wenn Sie spüren, dass Sie mit Ihren Kräften am Ende sind und Hilfe brauchen, um aus Ihrem Tief herauszufinden.

Wer ist besonders anfällig für einen Burnout?

Früher galt Burnout als sogenannte Managerkrankheit, heute finden sich Betroffene quer durch alle Alters- und Berufsgruppen. Häufig trifft es auch Menschen, die im sozialen Bereich tätig sind, wie Krankenschwestern, Lehrer oder Erzieher - aber auch zum Beispiel Polizisten. Auslöser sind zum einen hoher Leistungsdruck von außen, zum anderen eine starke Identifizierung mit der jeweiligen Tätigkeit und Probleme, mit Misserfolgen fertig zu werden. Burnout-Patienten leiden unter einer chronischen körperlichen und emotionalen Erschöpfung. Regenerationsphasen wie das Wochenende oder ein Urlaub reichen nicht mehr aus, um wieder zu Kräften zu kommen. Wenn Sie an diesem Punkt angekommen sind, sollten Sie mit Ihrem Arzt darüber sprechen, ob eine Burnout-Therapie in Ihrem Fall sinnvoll wäre.

Wenn die üblichen Erholungs- und Ruhezeiten nicht mehr ausreichen, Ihre Leistungsfähigkeit abgenommen hat und Sie eine geistige, körperliche und emotionale Erschöpfung verspüren, die Ihnen die Freude am Leben, an Genuss und sozialen Kontakten nimmt, dann ist es Zeit zu handeln. Eine stationäre Therapie in einer Burnout-Klinik kann Sie durch diese persönliche Krise hindurchführen und Ihre inneren Kraftquellen reaktivieren.

In unserer Burnout-Klinik Leistungsstärke zurückgewinnen

Die Symptome für einen Burn-out sind vielfältig und überschneidern sich mit anderen psychischen Erkrankungen, wie z. B. einer Depression. Eine verlässliche Diagnose ist daher Voraussetzung für die Durchführung einer geeigneten Burnout-Therapie. Im Gegensatz zu einer ambulanten Therapie ermöglicht es der Aufenthalt in einer Klinik Abstand vom Alltag und den belastenden Situationen zu gewinnen. Ein Burnout entsteht häufig dadurch, dass die Betroffenen extrem hohe Ansprüche an sich selbst stellen. Dies gilt sowohl für den beruflichen als auch den privaten Bereich. Um wieder einen realistisch und positiv gefärbten Blick auf die Realität zu gewinnen, ist es sinnvoll, sich für eine Weile zurückzuziehen. Eine ungewohnte Umgebung hilft dabei, neue Perspektiven zu gewinnen.

Menschen, die sich in einer Burnout-Klinik behandeln lassen, leiden oft nicht nur unter psychischen, sondern auch unter körperlichen Beschwerden. Dazu gehören Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme oder Rückenschmerzen. In der Regel findet sich für die Symptome keine organische Ursache, es handelt sich um psychosomatische Beschwerden. Werden die Ursachen für den Burnout erkannt und behandelt, verschwinden die körperlichen Symptome in der Regel wieder.

Wie wird ein Burnout behandelt?

In der Schlossparkklinik Dirmstein entwickeln wir aus unserem vielfältigen therapeutischen Angebot ein stimmiges und auf die Bedürfnisse und Voraussetzungen des einzelnen Patienten zugeschnittenes Behandlungskonzept. Dabei werden die Besonderheiten der jeweiligen Berufsgruppe, wie beispielsweise Lehrer, Erzieher oder Polizisten, konkret berücksichtigt. Ziel ist, problematische Verhaltensmuster zu erkennen und schrittweise zu verändern.

Welche Therapiemaßnahmen zum Einsatz kommen, hängt vom Stadium der Erkrankung und den individuellen Wünschen und Bedürfnissen des Patienten ab. Je nach Schweregrad bieten wir Verhaltens- oder Psychotherapie an, um den Auslösern für den Burnout auf den Grund zu gehen und eingefahrene Verhaltensmuster aufzubrechen.

Auch die Psychoanalyse kann Bestandteil der Burnout-Therapie sein, wenn die Betroffenen unter einem niedrigen Selbstwertgefühl leiden, das stark vom Urteil anderer abhängig ist. Durch einen gezielten, behutsamen Aufbau eines stabilen Selbstwertgefühls werden die Betroffenen in die Lage versetzt, die eigenen Leistungen wieder positiv zu sehen.

Am Anfang der Behandlung stehen immer Einzelgespräche. Hilfreich kann aber auch der Austausch mit anderen Betroffenen sein. Im Rahmen einer Gruppentherapie lernen unsere Patienten, sich anderen gegenüber zu öffnen. Das wird oft als große Erleichterung empfunden.

Darüber hinaus werden Sport- und Bewegungstherapien und kreative Verfahren wie Ergotherapie, Kunsttherapie, Sandspieltherapie oder Musiktherapie angeboten. Diese Aktivitäten verbessern das Körperempfinden und steigern das Selbstbewusstsein und sind daher wichtige Bestandteile der Burnout-Therapie.

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