Angsttest

Sorgen und Ängste besser einordnen

Wenn Sorgen, Anspannung oder innere Unruhe Ihren Alltag belasten, kann dieser Selbsttest eine erste Orientierung geben. Er ist kostenlos, anonym und ohne Registrierung nutzbar; Ihre Antworten werden nicht gespeichert oder übertragen. Die Fragen basieren auf dem GAD-7. Dieses wissenschaftlich validierte Instrument wurde primär entwickelt, um den Schweregrad von Angstsymptomen im Rahmen einer generalisierten Angststörung einzuschätzen. Der GAD-7 ist kein spezifischer Test auf Phobien oder Panikstörungen; ein niedriger Wert schließt solche Beschwerden nicht sicher aus. Das Ergebnis ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Diagnose. Es kann Ihnen aber helfen, Ihre aktuelle Belastung besser einzuordnen und über weitere Unterstützung nachzudenken.

Achtung: Befinden Sie sich in einer akuten Krise oder haben Sie Gedanken an den Tod, wenden Sie sich bitte sofort an einen Arzt Ihres Vertrauens, die Telefonseelsorge (0800 111 0 111) oder den Notarzt (112).

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Wie oft fühlten Sie sich in den letzten zwei Wochen nervös, ängstlich oder angespannt?
Wie oft waren Sie in den letzten zwei Wochen nicht in der Lage, Ihre Sorgen zu stoppen oder zu kontrollieren?
Wie oft haben Sie sich in den letzten zwei Wochen übermäßig Sorgen über verschiedene Angelegenheiten gemacht?
Wie oft hatten Sie in den letzten zwei Wochen Schwierigkeiten, sich zu entspannen?
Wie oft waren Sie in den letzten zwei Wochen so rastlos, dass Ihnen das Stillsitzen schwerfiel?
Wie oft waren Sie in den letzten zwei Wochen schnell verärgert oder gereizt?
Wie oft hatten Sie in den letzten zwei Wochen das Gefühl von Angst, so als würde etwas Schlimmes passieren?

Gut zu wissen

Was der Test leistet
  • Erfasst den Schweregrad von Angstsymptomen in den letzten zwei Wochen, vor allem im Rahmen einer generalisierten Angststörung
  • Stützt sich auf den wissenschaftlich validierten GAD-7-Fragebogen
  • Gibt eine erste, strukturierte Orientierung
  • Unterstützt die Entscheidung, ob eine fachliche Abklärung ratsam ist
Was der Test nicht leistet
  • Er ersetzt keine fachärztliche Diagnose
  • Er ist kein spezifischer Test auf Phobien oder Panikstörungen; ein niedriger Wert schließt diese nicht sicher aus
  • Er ist keine Grundlage für Therapieentscheidungen
  • Er bietet keine individuelle Behandlungsplanung
Worauf der Test basiertAuf dem GAD-7 (Generalized Anxiety Disorder 7-item Scale). Es wurde primär entwickelt, um den Schweregrad von Angstsymptomen im Rahmen einer generalisierten Angststörung einzuschätzen, und wurde auch als breiterer Angst-Screener untersucht. Es erfasst unter anderem Nervosität, Sorgen, Anspannung, innere Unruhe und Angstgefühle in den letzten zwei Wochen.
Wie der Test funktioniertSie beantworten online, anonym und ohne Registrierung sieben Fragen. Das Ergebnis erscheint direkt im Anschluss und dient Ihrer persönlichen Orientierung. Ihre Antworten werden dabei nicht gespeichert und nicht übertragen – die Auswertung läuft vollständig in Ihrem Browser.
So aussagekräftig ist das ErgebnisEs bietet eine erste Einschätzung des Schweregrads von Angstsymptomen, vor allem im Rahmen einer generalisierten Angststörung. Der GAD-7 kann auch Hinweise auf weitere Angststörungen geben, diagnostiziert sie jedoch nicht spezifisch. Ein niedriger Wert schließt Phobien oder Panikstörungen nicht sicher aus. Eine fundierte medizinische Bewertung ist nur im persönlichen Gespräch mit einer Fachperson möglich.
Wann Sie aktiv werden solltenWenn Ängste oder Sorgen über längere Zeit bestehen, Sie Situationen deswegen vermeiden, Ihr Alltag spürbar eingeschränkt ist oder der Test eine fachliche Abklärung empfiehlt.
Was tun in einer akuten Krise?Bitte holen Sie sich sofort professionelle Hilfe. Wenden Sie sich an einen Arzt Ihres Vertrauens, die Telefonseelsorge (0800 111 0 111) oder den Notarzt (112).

Stationäre Behandlung bei Angststörungen

Die Schlossparkklinik Dirmstein ist eine private Akutklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin. Sie behandelt Angststörungen im stationären Rahmen, wenn eine stationäre Behandlung fachlich angezeigt ist. Auf der Fachseite erfahren Sie mehr über Behandlung und Aufnahmeweg.

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